Havanna, Pinar del Rio & Vinales

Heute ging es sehr zeitig los (8:30) *gähn* da unser erster langer Ausflug vor uns lag. Über die National-Autobahn ging es vorbei an Zuckerrohrfeldern, sehr viel nicht bewirtschaftetem Land und unerernährten Kühen. Ein paar von ihnen wollten scheinbar nicht mehr so weiterleben denn sie liefen todesmutig quer über die Autobahn. Da die Autobahn hier genauso voll*hust* ist wie bei uns zu DDR zeiten ging ihr plan nicht auf ;) Unser erster stop war in Pinar del Rio (übers. das erste Dorf am Fluss) in einer Zigarren-Manufaktur. Wir waren etwas enttäuscht, da es weder einen Vorleser noch Jungfrauen gab die die Zigarren auf ihren Schenkeln rollen. Ansonsten ist das wirklich alles handarbeit. Leider durfte man keine Fotos machen :(. Vom Geruch her erinnert es an nasses Laub – gewöhnungsbedürftig.

Danach ging es über die Berge weiter in das Viñales-Tal wo wir eine Botsfahrt durch die Tropfsteinhöhle Cueva del Indio machten deren Fluss im Tal mündet. Angeblich diente dieses Szenario als Kulisse bzw. Inspiration für Indiana Jones ( das bezweifele ich ja stark, aber vielleicht gibt es ja einen sozi. Kuba-Indy) Fotos folgen… Zum Abschluss besuchten wir einen Tabak-Bauern, wo wir den Trocknungs und Fermentationsprozess gezeigt bekamen. Für Sascha, den Barkeeper aus dem Potemkin, haben wir eine handvoll Zigarren aus eigenem Anbau *lol* erstanden. Auf der Rückfahrt sagte uns die Reiseleiterin das unser Koffer jetzt im Hotel angekommen sei, so dass wir ihn gleich nach unserer Ankunft freudig entgegennahmen. Doch leider war der Koffer den wir überreicht bekamen nicht unserer, er war nicht einmal pink :( sondern silber *wtf* da waren scheinbar farbenblinde am werk. Nach dieser Enttäuschung hatten wir beide keinen Hunger mehr und entschieden uns für einen Stadtspaziergang. Über den Prado einem wunderschöner Boulevard ging es zum Malecon, der Küstenstrasse Havannas. Nunja die 6-spurige Strasse ist dem Flair der Promenade nicht wirklich zuträglich. Die Strasse war gesäumt von wunderschönen Gebäuden in einem furchtbaren Zustand.

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