Kategorie-Archiv: Kuba 2012

Havanna – Schweinebucht – Santa Clara

Heute verlassen wir Havanna und sind auf dem Weg nach Santa Clara mit einem Abstecher in die Schweinebucht.

Auf dem Weg zur Schweinebucht haben wir eine Krokodil-Farm besucht.

Die Schweinebucht war dann sehr malerisch, das Museum über die Invasion haben wir aus zeitlichen Gründen ausgelassen, und so gibts nur einen 1-man Bunker der uns von der Reiseführerin als besonders massiver Küstenwachen-Posten verkauft wurde.

Bei der Ankunft in Santa Clara besichtigten wir das Ernesto ‚Che‘ Guevara Denkmal mit Mausoleum in dem seine und die Gebeine seiner Mitstreiter liegen.

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Havanna, Rum Museum & Morro Festung

Der Tag fing mit einem Anruf aus Göttingen an, wo uns eine sehr nette Frau mitteilte, dass mein Koffer bei ihr in Göttingen angekommen ist. Ihren Koffer konnten wir als den der uns gestern aben gebracht wurde identifizieren. Jetzt muss nurnoch der Austausch klappen. Heute haben wir uns das Rum-Museum(orig. Havanna Club) angesehen. Anschließend ging es durch den Tunnel unter der Bucht zur Morro-Festung mit der die Spanier sich gegen Piraten und die Engländer zur Wehr gesetzt haben. Am Nachmittag sind wir in einem Lada zum Flughafen gefahren um meinen Koffer wieder als vermisst zu melden. Hoffentlich ist er bis zum 28., wenn wir nach havanna zurückkommen wieder da.

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Danach haben wir für 150CUC mir erst einmal eine Hose, 2 Hemden,1 T-Shirt, Socken und Unterwäsche gekauft, da es sowas im Landesinneren nicht zu kaufen gibt. Zum Abend waren wir im höchsten Gebäude von Cuba essen. Man hatte eine tolle Aussicht auf das nur sehr schwach beleuchtete Cuba.

Havanna, Pinar del Rio & Vinales

Heute ging es sehr zeitig los (8:30) *gähn* da unser erster langer Ausflug vor uns lag. Über die National-Autobahn ging es vorbei an Zuckerrohrfeldern, sehr viel nicht bewirtschaftetem Land und unerernährten Kühen. Ein paar von ihnen wollten scheinbar nicht mehr so weiterleben denn sie liefen todesmutig quer über die Autobahn. Da die Autobahn hier genauso voll*hust* ist wie bei uns zu DDR zeiten ging ihr plan nicht auf ;) Unser erster stop war in Pinar del Rio (übers. das erste Dorf am Fluss) in einer Zigarren-Manufaktur. Wir waren etwas enttäuscht, da es weder einen Vorleser noch Jungfrauen gab die die Zigarren auf ihren Schenkeln rollen. Ansonsten ist das wirklich alles handarbeit. Leider durfte man keine Fotos machen :(. Vom Geruch her erinnert es an nasses Laub – gewöhnungsbedürftig.

Danach ging es über die Berge weiter in das Viñales-Tal wo wir eine Botsfahrt durch die Tropfsteinhöhle Cueva del Indio machten deren Fluss im Tal mündet. Angeblich diente dieses Szenario als Kulisse bzw. Inspiration für Indiana Jones ( das bezweifele ich ja stark, aber vielleicht gibt es ja einen sozi. Kuba-Indy) Fotos folgen… Zum Abschluss besuchten wir einen Tabak-Bauern, wo wir den Trocknungs und Fermentationsprozess gezeigt bekamen. Für Sascha, den Barkeeper aus dem Potemkin, haben wir eine handvoll Zigarren aus eigenem Anbau *lol* erstanden. Auf der Rückfahrt sagte uns die Reiseleiterin das unser Koffer jetzt im Hotel angekommen sei, so dass wir ihn gleich nach unserer Ankunft freudig entgegennahmen. Doch leider war der Koffer den wir überreicht bekamen nicht unserer, er war nicht einmal pink :( sondern silber *wtf* da waren scheinbar farbenblinde am werk. Nach dieser Enttäuschung hatten wir beide keinen Hunger mehr und entschieden uns für einen Stadtspaziergang. Über den Prado einem wunderschöner Boulevard ging es zum Malecon, der Küstenstrasse Havannas. Nunja die 6-spurige Strasse ist dem Flair der Promenade nicht wirklich zuträglich. Die Strasse war gesäumt von wunderschönen Gebäuden in einem furchtbaren Zustand.

Havanna, Alt-Havanna

Unser 1. Tag in Havanna begann mit dem Blick aus unserem Hotelfenster. Der Ausblick ist wie man sieht sehr gewöhnungsbedürftig. Was man auf den ersten Blick sieht sind die architektonisch wundervollen Häuser die aber in einem Zustand sind wie zum Ende der DDR +20 Jahre. Während unseres Aufenthalts in Havanna ist ein Haus in der Nähe eongestürzt und hat 5 Menschen unter sich begraben.

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Nach einem sehr leckren Frühstück im Hotel-Restaurant (sehr schick, sehr kubanisch)

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begann unser Stadtrundgang durch Alt-Havanna. Dies ist der Teil der Stadt der innerhalb der ursprünglichen Stadtmauer liegt.

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Gelandet in Josê Marti, Havanna (Kuba)

Nach einem langen Flug, einer guten Landung und längerem Anstehen bei der ‚Imigration‘ mussten wir leider feststellen das es mein Koffer nicht nach Kuba geschafft hat. Also ab zum Ground-Service und eine Vermissten-Meldung über meinen pinken Koffer aufgegeben. Die Frau am Schalter meinte auch gleich das er schon gefunden wurde und mit der nächsten Maschine kommt und uns dann Übermorgen ins Hotel gebracht wird. Zum Glück war es ja nur mein Koffer und nicht der von Jule – DRAMA ;) Am Ausgang wartete schon unsere Reiseführerin die uns sehr freundlich in Empfang nahm und zudem noch verprach sich um unseren Koffer zu kümmern. Daraufhin setzte sie uns in ein Taxi was uns direkt vor dem Hotel nach einer 30 minütigen Fahrt durch sozialistische Zustände absetzte. Wir bezogen unser 4-Sterne Zimmer(dekadent im Vergleich zu dem was wir auf der Fahrt gesehen haben) und schliefen nach einem Mohito sofort ein.

Jule und Ich
Jule und Ich
Flughafen Havanna
Flughafen Havanna