Der letzte Tag der Runsreise. Man merkte uns allen irgendwie an das es dem Ende Zuging, teils erschöpft vom Programm, vom späten Flug und der kurzen Nacht. Für heute stand auf dem Programm: – Koffer abholen – juhu mein Koffer ist endlich wieder da! Wenn auch total im Eimer, aber da muss Air France ran. (Enzo, habt ihr noch die Quittung?) Abgeholt habe ich das gute Stück im Barcardi-Gebäude, dem Sitz unseres Reiseveranstalters, der sich sehr gemüht hat das der Koffer wieder auftaucht.
– Hershey Train Weiter ging es zu dem einzigen elektrischen Zug Kubas. Gebaut vom gleichnamigen Besitzer einer Schokoladenfabrik in den USA. Diesem waren die Zucker Einkaufspreise in den 20er Jahren zu hoch, so dass er beschloss auf Kuba seinen eigenen Zucker anzubauen. Er gründete ein kleines Dorf welches auch seinen Namen trägt und ringsrum baute er Zuckerrohr an. Der Hershey Train transportierte dann den Zucker von Hershey nach Havanna. Als die Zucker-Weltmarktpreise 2003 einbrachen wurde die (natürlich nach der Revolution verstaatlichte) Plantage geschlossen und ist mittlerweile vollkommen verfallen. Wir fuhren mit dem Zug bis nach Hershey und wurden während der Fahrt mit Live-Tanz,Musik und Mojito bei Laune gehalten.
Nachdem Jule beinah erst ein paar Schäfchen und dann uns ins Jenseits befördert hat (nein Hupe und Bremse sind nicht das Gleiche), musste sie bei einem kurzen Zwischenstopp als Strafe Saft aus Zuckerrohr pressen.
– Rückfahrt: auf der Ostseite der Bucht besuchten wir noch die Christusstatue die Batista einen Monat bevor er gestürzt wurde errichten ließ. Eigentlich sollte sie 110m groß werden, und somit die größte, aber die Künstlerin entschied in ihrer künstlerischen Freigeit das 27m besser aussehen ;)
– Abendprogramm: Um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken schlenderten wir noch durch das Viertel in dem unser Hotel stand, vorbei an tollen Villen, Art-Deco Bauten und dem Malecon.
Für den letzten gemeinsamen Abend hatte Maria sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Zuerst ging es in ein sehr schickes Restaurant an den alten Zoll-Hallen und dann ins Cafe Parisien einem Cabaret Theater. Das Cafe befindet sich im Hotel Nacional in dem Al Capone Jahre lang ein Zimmer hatte.
Fotos folgen
























